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Gehbauer Brothers
Die Carinthia Athleten Thomas & Alexander Gehbauer (Mountainbike) ziehen ein erstes Saison-Resume ... etwas verwachsen, aber trotzdem positiv.
Presseaussendung des Radclub ARBÖ ASKÖ Klagenfurt vom 11.5.2014:

Mountainbike: Rückblick und Ausblick Alexander und Robert Gehbauer
Nach einer Serie von Top 3 Platzierungen (Nals, Italien; Mishmar Haemek; Israel) und guten Ergebnissen (Montichiari, Italien; Misgav, Israel) bei diversen UCI Wettkämpfen  im März und Anfang April fanden ab dem zweiten April Wochenende bereits die ersten beiden Weltcuprennen statt. Um die jeweiligen Austragungsorte in Südafrika (Pietermaritzburg) und Australien (Cairns) zu erreichen, musste Alexander sehr lange Flugreisen und die für Sportler sehr herausfordernden Zeit- und Klimaumstellungen auf sich nehmen und bewältigen. Dies gelang hervorragend und nach Absolvierung der ersten beiden Weltcuprennen rangiert Alexander auf dem ausgezeichneten 14. Rang und dies bestätigt seine hervorragende Herbst- und Wintervorbereitung auf die aktuelle Wettkampfsaison. Dabei hätte seine konditionelle und technische Performance deutlich mehr “hergegeben”, aber die jeweiligen Rennen gestalteten sich für Alex leider nicht ganz optimal.

In Pietermaritzburg wurde Alexander in den beiden letzten Runden auf dem Weg zu einem Spitzenergebnis durch einen Reifendefekt gebremst und erreichte so schließlich Rang 21.
Alexander dazu im Rückblick.: “Das war ja wirklich nicht schlecht, es hätte ja auch einen Totalausfall bedeuten können, aber es war auch nicht das Gelbe vom Ei. Es war so eine Art Schadensbegrenzung auf hohem Niveau. Ich konnte damit leben, war aber auch nicht wirklich glücklich mit diesem Resultat. Meine Form hätte mehr hergegeben.”

In Cairns startete Alexander fulminant und befand sich das erste Mal in seiner Karriere bei einem Weltcuprennen nach der Startphase auf den Positionen 1 und 2. Alles schien einen hervorragenden Lauf zu nehmen und das Pech von Pietermaritzburg auszugleichen, da stürzte der in dieser Phase vor ihm führende Fahrer und Alex konnte nicht mehr ausweichen und ging auch hart zu Boden. Die TV Bilder vom Hubschrauber zeigen sehr deutlich, dass ein bei hoher Geschwindigkeit unverletzt gebliebener Alexander einige Augenblicke der Orientierung und Sammlung benötigte um erst dann mit seinem unbeschadet gebliebenen MTB das Rennen wieder aufnehmen zu können.  Da befand sich Alexander aber inzwischen auf einer Position um 35 und so begann eine sehr herausfordernde Aufholjagd die ihm im Ziel noch auf Rang 15 brachte.
Alexander wieder im Rückblick: “Man muss ja ehrlich sagen, dass es einem in unserer Sportart nicht allzu oft ganz optimal und absolut fehlerfrei läuft, aber man träumt davon und bereitet sich auch in diese Richtung vor. Dass ich mich nun mit diesen Rennverläufen in der Zwischenwertung auf Rang 14 befinde, zeigt auch, dass es nur bei wenigen ohne Komplikationen, Zwischenfällen und Problemen abgegangen ist und ich es objektiv noch viel schlechter erwischen hätte können. Aber ich glaube daran, dass demnächst alles optimal zusammenläuft und dafür trainiere ich jeden Tag hart und gezielt! Ich bin bereit!”

In welche Richtung es gehen soll und kann zeigte Alexander  am vergangenen Sonntag. Trotz der Reise- um Umstellungsbelastungen konnte er nur eine Woche nach dem Weltcuprennen in Australien bei einem bestens besetzten HC Wettkampf (UCI Wertigkeit eine Stufe unter dem Weltcup) in Haiming in Tirol mit Rang 3 aufs Podium fahren und sich hinter den beiden Schweizern Ralph Näf (mehrfacher Weltmeister) und Lukas Flückiger (Elite Silbermedaillengewinner der WM 2012 in Saalfelden) platzieren.

Durch seine bisherigen guten Saisonergebnisse konnte sich Alexander auch in der Weltrangliste auf Position 14 verbessern und kann damit bei den kommenden Rennen von einer optimalen Startposition in die Wettkämpfe starten. Bevor es aber wieder soweit ist standen und stehen in der vergangenen Woche und in den beiden kommenden Woche sehr gezielte Trainingseinheiten auf dem Programm um die bereits gezeigte Form zu stabilisieren und nach Möglichkeit noch auszubauen. Ab dem 25. Mai geht es für Alexander dann weiter mit dem nächsten wichtigen Rennblock. Dieser besteht aus den beiden WCs im tschechischen Nove Mesto und dem deutschen Albstadt sowie der Europameisterschaft in St. Wendel (ebenfalls D).

Alexanders Bruder, Robert hat seinen aufgrund seiner Querfeldeinwettkampfteilnahmen im Winter anders gestalteten Trainingsplan auch exakt umgesetzt und befindet sich nun auch schon in ausgezeichneter Form und konnte bereits zwei nationale Wettkämpfe bestreiten und diese sogar gewinnen. Roberts Fokus gilt heuer ausbildungsbedingt ausschließlich hochwertigen und prestigeträchtigen Cross Country und Marathon Wettkämpfen in Österreich und Wettkampfstätten der umliegenden Länder in einem Radius von bis zu knapp 700 km.
Robert gefragt im Hinblick auf seine Ziele der heurigen Saison: “Ich möchte eine gute Österreichische Meisterschaft fahren und mich durch gute Platzierungen bei internationalen UCI Wettkämpfen in der Weltrangliste im Hinblick auf die Startpositionen in der Saison 2015 klar verbessern. Auch werde ich im Winter wieder zahlreiche Querfeldeinrennen bestreiten – dieses Format gefällt mir und ist für mich auch ein sehr gutes Training für die Cross Country Wettkämpfe!”

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